Das, was Annika Schön tief im Inneren beschäftigt und bekümmert hatte,
hat lange niemand gesehen:
- die Trauer um ihre verstorbene Schwester,
- die Angst vorm Alleinsein
- oder der Liebeskummer als Teenager bei der ersten großen Liebe.
Annika erzählt das nicht, um zu jammern.
Sie erzählt es, weil genau diese Erfahrungen dazu führen können,
dass heute überverhältnismäßig starke Emotionen hochkommen.
Zum Beispiel dann,
wenn du in Situationen gerätst,
die dieses frühere "Nicht-gesehen-werden" in dir berühren.
Plötzlich bist du in Abwehr, Verteidigung oder Wut.
Oder du ziehst dich zurück, wirst ganz still,
weil du dich unerklärlich traurig oder verletzt fühlst.
In solchen Momenten spricht oft ein jüngerer Teil in dir –
dein inneres Kind.
Dann ist es heilsam,
sich mit diesem inneren Anteil zu verbinden.
